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Was der Kunde will...

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Was der Kunde will...

Rendite und Story?

Viele Berater nehmen an, dass der Kunde „Rendite will“ und erzählen ihm deshalb eine Story, warum gerade das vorgeschlagene Produkt so toll ist und eine fantastische Rendite abwerfen wird. Aber: so ziemlich das Einzige, was die Finanzbranche nicht machen kann ist: Rendite!

Rendite ist wie Ebbe und Flut – der Markt macht sie. Die Frage für den Anleger ist daher: wie geht er mit Ebbe und Flut um? Muss er selbst schwimmen lernen oder gibt es vielleicht sogar einen hochseetauglichen Liner, der ihn mitnimmt?

Oberstes Ziel: kein Geld verlieren!

Wenn Sie jemandem heute 1.000 € ausleihen, was erwarten Sie dann von demjenigen? Ist doch klar: dass Sie das Geld zurückbekommen, plus eine Risikoprämie und einen angemessenen unternehmerischen Mehrwert erhalten. Beide letztgenannte Prämissen schlagen sich in dem nieder, was wir „Rendite“ nennen.

Bekomme ich also eine hohe Rendite angeboten, ist demnach mein Risiko und im Erfolgsfall meine unternehmerische Marge hoch. Mit anderen Worten, bei einer Einzelanlage steigt prinzipiell das Risiko, je höher die angestrebte Rendite ist. Das ist ein unverrückbarer Zusammenhang.

Ist demnach eine Anlage mit niedriger Rendite sicher? Nicht unbedingt!

Wenn man sein Geld derzeit auf einer Bankanlage parkt, bekommt man etwa 1%. Dieses eine Prozent mag sicher sein, schafft aber nicht die angestrebte finanzielle Sicherheit. Denn ein Anleger benötigt langfristig etwa 4 bis 6% Ertrag, damit seine Vermögenswerte substanziell stabil bleiben. Er verliert also diese rund 4% pro Jahr in seinem bspw. Termingeld und hat diesen Nachteil als „Verlust“ bereits bei Vertragsunterzeichnung fest gebucht.

Rendite kauft man gegen Schwankung ein und zahlt dafür in Zeit.

Große Vermögen sind global investiert und werden von den besten Managern verwaltet. Das will Ihr Kunde wahrscheinlich auch. Möglich ist das im VermögensVerbund, weil wir uns hier als Einkaufsgemeinschaft zusammengeschlossen haben.

In die Vermögensverwaltung gehört das gesamte Vermögen abzüglich der aktuell benötigten Liquidität und abzüglich gebundener Vermögenswerte, wie beispielsweise das Eigenheim. Die angestrebte Rendite-Risikostufe, die für den Anleger ideal ist, ergibt sich aus seiner Lebens, Einkommens- und Gesamtvermögenssituation. Das ist einfach, langfristig sicher und deshalb ertragsstark. Wichtig ist für jeden Anleger eine Liquiditätsplanung, die ihm ein Gefühl für den nächsten notwendigen Zugriff auf seine verwalteten Vermögenswerte gibt. Denn es ist besser bei Flut Geld abzuheben, als bei Ebbe. Das will geplant sein!

Risiko vermeiden, schafft langfristig eine uneinholbare Outperformance!

Eine absolute Sicherheit gibt es nicht und ist auch gar nicht nötig. Wir leben ja auch nicht in einer absoluten, sondern in einer relativen Welt. Die nachfolgende Grafik veranschaulicht, worauf es wirklich ankommt: wenn man in einer Finanzkrise bspw. 50% verliert, dann muss man 100% erwirtschaften, um wieder bei „Null“ zu sein.

Das Ziel unserer FamilienVermögensVerwaltung® (FVV) ist es, in einer solchen Krise bspw. nur 25% zu verlieren. Denken Sie an Ebbe und Flut! Die kann man nicht verhindern, sondern man muss mit diesen Phänomenen umgehen. In diesem Fall benötigt man nur 33%, bis der Verlust aufgeholt ist und hat dem ungeschützten Anleger gegenüber 67% mehr an Rendite, bis dieser überhaupt erst wieder die NullLinie erreicht hat.

Posted in: Allgemein, Mein Depot | Tags: Kunde | Comments (0) | View Count: (3732)

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